Grenzgänge und der Rhein

Ein performativer Spaziergang in beiden Orten, am Rhein und im Bus verbindet, öffnet Perspektiven und erzählt eine fiktive Geschichte.

Ein Theaterstück über Beziehungen und Historie zwischen den beiden Grenzorten Lustenau in Vorarlberg und Au/SG in der Schweiz. Die Recherche schaut zurück und versucht ein Bild zu finden über frühere Verbindungen, macht einen Aufriss über den Moment heute und will Utopien für eine Verbindung für die Zukunft entwerfen.

Beide Orte sind historisch lange verbunden, der Rhein markierte zwar eine Grenze, wurde aber mit Brücken und Fähren überwunden, wirtschaftliche und persönliche Beziehungen hielten lange Zeit an. Heute gibt es eine vor sich hin alternde Verkehrsader mit Brücke, Zoll und Autobahnanschluss für den Schwerverkehr, der zwar Autos rasch von einer Gemeinde zur anderen rollen lässt, aber zahlreiche Verbindungen zwischen Menschen gekappt hat. Die Einordnung von peripheren Orten in ein globales Markt- und Verkehrssystem zerstört gewachsene Strukturen und hinterlässt dystopische Orte, die wie Filmkulissen wirken.

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